die erste neue Planke...
Plankenreparatur: viel Kleinarbeit...
Hose runter: die ersten vier Planke sind in Reparatur
Ein paar Daten zu dem Boot:
Baujahr etwa 1935.
Länge 6
m, Breite 2,3 m, Tiefgang ca. 0,9 m, Gewicht ca.1 to, Mastlänge ca.
11 m
Außenhaut und Kiel aus Kiefer, Spanten, Ruder und Steven
aus Eiche/ Esche,
Deck und Kajüte aus Mahagoni und ?
Hunderte
von Kupfernägeln, -nieten und Bronzeschrauben.
Nur
Außenbordmotor vorgesehen.
email to:
info@bootsprojekt-heskem.de
Bevor wir das teure abgelagerte Eichenholz verarbeiten, haben wir zum Erproben unserer Fähigkeiten einen neuen Achtersteven aus billigem Fichtenholz angefertigt. Mit diesem Stück können wir ausprobieren, ob die von dem verrotteten alten Steven abgenommene Form an das Boot passt.
In einem nächsten Schritt müssen wir noch ein Teil des Kiels erneuern.
Danach fangen wir an, alle Planken nacheinander auszubauen, zu reparieren oder erneuern um sie danach wieder am der alten Stelle einzubauen.
Hoffentlich klappt das...
Noch ist es ein Traum...


...dieses
Boot soll wieder segeln!
Im
August 2002 sahen wir dieses Boot zum ersten Mal.
Wir
trauten uns kaum, auf das mit Kiefernadeln überschüttete Deck zu
gehen aus Sorge, es könnte zusammenbrechen.
Schade
um so ein schönes Boot, dachten wir. Niemand wird es wieder zu
seiner ursprünglichen Schönheit bringen können.
Jedes
Jahr, wenn wir mit unseren Jollen auf dem Dalsland-Kanal in Schweden
segelten, sahen wir uns das Boot an und es schmerzte immer mehr, dass
wir es als kaum restaurierbar ansahen. Der Besitzer meinte, die
Substanz sei noch gut...
Ende
2007 beschlossen mein Freund Thomas und ich, das Boot nach
Deutschland zu holen, ins hessische Heskem - weitab von einem
schiffbaren Gewässer. Ein riskantes Unterfangen, da wir mit dem
Auseinanderbrechen während des langen Transportes rechnen mussten.
Immerhin
schenkte uns der Besitzer das Boot und stellte uns die guterhaltenen
Segel, Mast und Baum in Aussicht - wenn wir mit dem restaurierten
Boot zurück kommen...
Hansjürgen
Guttmann
Nun
haben wir, Schüler der Gesamtschule Ebsdorfergrund und ich
angefangen:
Das Boot steht unter einem Dach, die Kajüte ist
demontiert, um sie separat restaurieren zu können, die Decksplanken
sind entfernt, da das Deck undicht war und z.T.verrottet.
Jetzt
befreien wir das Boot von den letzten Anstrich-Resten und sichten die
Schäden. Es werden immer mehr...
Nebenbei wollen wir das Boot
vermessen und einen Riss erstellen.
Allessandro,
Björn, Dominik, Dominic, Gerritt, Jonas, Julian, Maurice, Maxi und
Hans.

Nach
dem Entfernen des Decks werden immer mehr Schäden sichtbar
Bootsvermessung
Übertragen der Messdaten auf den
"Schnürboden"
Erste Versuche eines Bootsrisses
So soll das Boot einmal aussehen:
Fast
alle Spanten müssen erneuert werden, ca. 2/3 aller Decksbalken, das
Deck selbst, Vorder- und Achtersteven inkl. Innensteven,
Bodenwrange/Mastfuß, vermutlich 3-5 der insgesamt 20 Planken. Der
Kiel (Kiefern- oder Lärchenholz ) scheint noch gut zu sein.
Am
Kajütaufbau müssen ein paar durchgefaulte Stellen ausgeschnitten
und durch neues Mahagoniholz geflickt werden und das
Kajütschott/-Eingang weitgehend neu gemacht werden.
Na, wenn's
mehr nicht ist... Packen wir's an!
Abkratzen der alten Farbe Bau eines Dampfkastens zum Biegen von Holz
Kiel-Reparatur
Niet-Versuch
Die ersten neuen/ aufgearbeiteten Planken sind angebracht, beide
Steven und -knie am Kiel angeschraubt: das gibt Mut!